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Hat die Katze eine  Entzündung der Atemschleimhäute, dann spricht man vom sogenannten Katzenschnupfen, in schweren Fällen kann sich diese Entzündung bis zur Lunge hin ausdehnen.  Die Erreger können von Katze zu Katze übertragen werden, da sie sich durch Niesen verbreiten, erste Anzeichen für den Schnupfen sind  erhöhter Nasen- und Augenausfluss und häufiges Niesen, oft hat die Katze gleichzeitig Fieber und keinen Appetit. Der Krankheitsverlauf ist oft unterschiedlich, so kann in leichten Fällen der Schnupfen in wenigen Tagen verschwunden sein, aber bei schwerem Katzenschnupfen kann es zu eitrigen Ausfluss in Augen und Nase und damit verbunden zu Folgeerkrankungen führen. Bereits bei den ersten Anzeichen von Katzenschnupfen sollte man den Tierarzt aufsuchen, dieser wird die entsprechende Behandlung verordnen. In dieser Zeit sollte man verstärkt auf ein ausgeglichenes Raumklima in der Wohnung achten, die Katze sollte es weder zu kalt noch zu trocken haben. Ebenfalls empfiehlt sich regelmässig an Augen, Nase und Mund vorhandene Sekretreste vorsichtig mit körperwarmen Wasser zu entfernen. Gegen die Wichtigsten Viren kann man die Katze impfen lassen, jedoch wird die Impfung wohl nicht gegen alle Erreger wiksam sein.

 

Alle Anzeichen einer äusserlichen Veränderung oder Veränderung im Verhalten der Katze sollten alle aufmerksamen Katzenbesitzer alarmieren. Es muss zwar nicht immer eine ernsthafte Erkrankung dahinterstecken, dennoch sollte bei auffälligen Anzeichen immer der Tierarzt befragt werden.

 

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Bei der Katzenseuche (Panleukopenie) handelt es sich um eine stark ansteckende Virusinfektion. Oft kommt es bei der Katze zu hohem Fieber bis zu 41 Grad, und zur anfänglichen Mattigkeit kommt Erbrechen und später noch Durchfall hinzu. Dadurch hat die Katze einen starken Flüssigkeitsverlust, der besonders für Jungtiere oder geschwächte Tiere dramatisch enden kann. Dagegen haben erwachsene, gut genährte Katzen eine deutlich bessere Chance diese schwere Krankheit zu überstehen. Der Tierarzt wird die Katze einer intensiven Behandlung unterziehen müssen, um den Flüssigkeitsverlust und Austrocknung auszugleichen, meist erhält die Katze gleichzeitig Antibiotika. Am besten schützt man seinen Stubentiger einmal jährlich mit einer vorbeugenden Impfung, der Tierarzt wird auch hier sinnvoll beraten.

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Von Würmern betroffen sind besonders Katzen mit Freigang, da diese nach Mäusen jagen und sich über diese eine Wurmerkrankung einfangen können, man sagt Freigänger sollten ca. alle 3 Monate entwurmt werden, alternativ kann der Tierarzt auch eine Kotprobe auf Wurmeier untersuchen. Ist die Katze von Spul- und Hakenwürmern befallen, legen diese ihre Eier im Darm ab, die dann mit dem Kot ausgeschieden werden. Allerdings kann man diese kleinen Eier nicht mit bloßem Auge erkennen und es entwickeln sich Larven, die beispielsweise auch mit verunreinigten Futter aufgenommen werden könnten. Ansteckungsquellen für Bandwürmer könnten auch rohes Fleisch oder kleinere erbeutete Tiere sein. Bei den Tierärzten erhält man Kotuntersuchungsbehälter, wobei hier bereits eine kleine Menge, möglichst ohne haftendes Katzenstreu, zur Untersuchung genügt. Oft ist es auch sinnvoll, auf drei aufeinanderfolgenden Tagen eine Kotprobe zu entnehmen, da Eiausscheidungen nicht täglich stattfinden müssen, und diese dann gemeinsam untersuchen zu lassen. Vorbeugend ist die tägliche Reinigung des Katzenklos, das regelmäßiges Waschen der Katzendecke und das tägliche Spülen der Ess- und Trinknäpfe sinnvoll.

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Man sagt, der Flohbefall ist eine der größten Plagen, da zwar Flöhe lieber warm im Katzenfell leben, sich aber auch hin und wieder auf die menschlichen Mitbewohner verirren. Flohbisse verursachen großen Juckreiz und können darüberhinaus Allergien verursachen, oft kratzt sich die Katze so stark, dass es blutet oder sie das Fell verliert. Außerdem vermehren sich Flöhe auch außerhalb ihres Wirtes ziemlich schnell und können sich in der gesamten Wohnung ansiedeln, dann ist der Befall oft schwer zu bekämpfen. Da Flöhe auch Bandwürmer übertragen können, ist eine Früherkennung besonders wichtig. Bei ersten Anzeichen von Flohkot im sogenannten Flohkamm, sollte man sich umgehend ein entsprechendes wirksames Präparat zur Behandlung beim Tierarzt besorgen. Für die Flohbekämpfung gibt es Flohhalsbänder, Flohpuder und Insektizidtropfen, welche auf die Haut der Katze geträufelt werden. Auch die gesamte Umgebung der Katze muss gründlich gereinigt werden, dazu gehört neben häufigen Wischen der Böden und Fußleisten auch das Waschen von Kissen und Decken sowie gründliches Staubsaugen. Oft hilft auch eine Mottenkugel oder ein Stück Flohhalsband im Staubbeutel, um den Befall einzudämmen. Auch ein vom Tierarzt verordnetes Spray kann bei starken Flohbefall auf alle nicht abwaschbaren Oberflächen sowie in alle Ecken und Ritzen versprüht werden. Kleine Kinder sollte man von Katzen, die kürzlich mit Flohmitteln behandelt wurden, fern halten.

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Besonders Freigänger-Katzen können in Gegenden mit erhöhtem Zeckenaufkommen von diesen kleinen Blutsaugern befallen werden. Die Katze sollte regelmäßig abgesucht werden, denn Zecken können ,genau wie beim Menschen, Hirnhautentzündungen hervorrufen. Das Entfernen der Zecke gelingt am besten mit einer handelsüblichen Zeckenzange, indem man die Zecke erfasst und so lange im Uhrzeigersinn dreht, bis sich die Zecke löst. Anschließend kann man noch eine entzündungshemmende Salbe auftragen, um eine eventuelle Entzündung zu vermeiden.

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