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Geschlechtsreife
der Kätzin

Die Geschlechtsreife einer Katze beginnt etwa zwischen dem  fünften und zwölften Lebensmonat, nun wird sie zum ersten Mal rollig. Einfluss auf den Zeitpunkt der ersten Rolligkeit haben aber auch andere Faktoren wie z.B. die Rasse oder auch die Jahreszeit, denn es kann sein, dass einzelne Katzen auch erst mit zwanzig Monaten erstmals geschlechtsreif werden.  Ist die Katze rollig, so ist sie ca. 6 Tage lang empfänglich, sie reibt sich an Gegenständen oder rollt sich auf dem Boden, daher auch der Name.

In dieser Zeit signalisiert sie ihre Paarungsbereitschaft durch dramatische Gebärden, ist unruhig und schreit oder hebt  oft ihr Hinterteil herausfordernd in die Höhe. Auch signalisiert sie ihre Paarungsbereitschaft mit Duftstoffen im Urin. Wird die Katze nicht gedeckt, dann kann sie nach ca.  9 Tagen wieder rollig werden, auch eine dauernde Rolligkeit ist nicht auszuschließen. Wird der Follikelsprung z.B. durch Geruchsreize ausgelöst und es kommt nicht zur Trächtigkeit, dann kann sich die nächste Rolligkeit nach ca. 5 – 6 Wochen einstellen. Eine gesunde Katze wird im Frühjahr, Sommer und im Spätsommer ca. alle 14 Tage rollig, dann tritt meist die Winterruhe ein, denn das Reifen der Eier in den Eierstöcken ist vom Tageslicht abhängig. Allerdings können Wohnungskatzen durch das elektrische Licht auch im Winter rollig werden. Manchmal kommt es auch zu einer Scheinträchtigkeit der Katze, denn der Eisprung kann auch als Folge von intensiven Streicheln durch den Besitzer erfolgen. Die beste Vorbeugemaßnahme ist die Kastration der Kätzin.

Wird die Katze von einem Kater gedeckt, dann dauert der Akt nur einige Sekunden. Die Katze schüttelt das männliche Tier gewaltsam ab, da der Geschlechtsakt , aufgrund Widerhaken am Katerpenis, für sie ziemlich schmerzhaft ist. Die Tragzeit der Katze liegt bei ca. 64 Tagen, aber oft erkennt man den größeren Körperumfang erst in den letzten 3 Wochen, denn erst jetzt sind die Kätzchen groß genug dafür.  Die Milchdrüsen der Katze schwellen an und zum Schlafen neigt sie sich jetzt zur Seite hin, auch leckt sie oftmals ihre Zitzen und die Analregion.

Die letzen Tage der Tragzeit wird für die Katze eine nervöse Phase, sie sucht nach einem geeigneten Platz für die Geburt. Manchmal fühlt sich eine Katze als Mutter überfordert, dies geschieht meist wenn sie noch sehr jung ist und das erste Mal wirft, dann kann es passieren, dass sie ihren Nachwuchs links liegen lässt.

 

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